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| Hirschbraten im Lehmmantel auf heißem Quarz |
Sonntag, 14. 03. 2010 |

Am Morgen des Tages grabe man eine Grube, der Größe des zu garenden Objektes entsprechend tief, lang und breit.

Darin lege man verschiedene Quarzsteine, flache Steine eignen sich gut.

Nun wird ein starkes Feuer entfacht.

Dies brennt eine Weile, meanwhile man den Wirsing und die Gewürze präpariert.

Das Fleisch (Hirschschulter) wird abgetrocknet und vorbereitet.

Lehm steht bereit.

Auf einer Unterlage wird der Lehm zu einer Fläche gedrückt, welche der Fleischgröße entspricht.

Wirsingblätter werden als Trennmittel zum Lehm benutzt, das Fleisch darauf deponiert.

Hier kann man würzen, wie einem der Sinn kommt. Man packe alles in den Lehm ...

... und schliesse diesen luftdicht ab.

Das Feuer ist nun abgebrannt und hat die Quarzite stark erhitzt.

Die Asche wird grob beseitigt ...

... und die Lehmpackung mit dem Fleisch hineingelegt.

Auf ebendiesem Ensemble wird nun abermals ein starkesFeuer entfacht.

Nach einer Weile deckt man alles mit dem Aushub zu und wartet mindestens 4-5 Stunden.

In dieser Zeit verziegelt der Lehm und man kann alles vorsichtig archäologisch freilegen. Das Fleisch ist gar.

Zünftig mit Kuksa und Feuersteindolch geht es zur Sache.

Und so geht es einher in allen Landesteilen.

Weiterführende Literatur:
Gipsnich

©2010 | Blumammu
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